29. August 1996
Deichbau Cäciliengroden - BUND und WWF sehen sich durch Landesregierung bestätigt
Von: Robert Exner, BUND-Pressereferent
Hannover, 29. August 1996 - Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) in Niedersachsen und die Umweltstiftung WWF Deutschland sehen ihre Position zum Deichbau am Cäciliengroden durch die Landesregierung gestärkt: "Die Deichsicherheit ist nach wie vor gewährleistet. Das hat heute auch Umweltministerin Monika Griefahn, stellvertretend für die Landesregierung, bestätigt", sagte Carl-Wilhelm Bodenstein-Dresler, Geschäftsführer des BUND. Die beiden Umweltverbände bekräftigten, daß die Sicherheit der Menschen höchste Priorität habe. Auch die Bezirksregierung Weser-Ems, gegen die sich die Klage des BUND am Cäciliengroden richtet, sehe keinen Sicherheitsverlust der Schutzbauwerke durch die vorgeschriebene Wintersicherung.
BUND und WWF appellierten deshalb an die Organisatoren der für morgen geplanten Großdemonstration, den Menschen, die sich Sorgen um die Deichsicherheit machten, keinen Sand in die Augen zu streuen. Unabhängig wie das Gericht in Sachen Cäciliengroden entscheide, werde der Deich sicher ausgebaut: "Wir hoffen, auf der landwärtigen Seite, denn damit läßt sich sowohl ein Beitrag zur Bewahrung der Schöpfung im Wattenmeer leisten als auch den berechtigten Interessen der Menschen nachkommen", so BUND- Geschäftsführer Bodenstein-Dresler.